Felix Timmermans
Sankt Nikolaus in Not
gelesen von Peter Schauerte genannt Lüke

St. Nikolaus gerät in eine unangenehme Notlage. Die Körbe sind leer und die kleine Cäcilie, das braveste Kind der Stadt hat noch keine Gabe von dem Kinderfreund erhalten. Der Backofen im Himmel ist längst erloschen und der Zucker ist verbraucht. Was also tun? Zum Glück gibt es noch ein großes Schokoladen-Schiff in Laden von Trinchen Mutser. Doch neues Ungemach steht im Wege. St Nikolaus hat kein Geld! Was nun ......

Winter- und Weihnachtslieder
von >con emozione< (Liane und Norbert Fietzke)

Das Dorf im Schnee Text: Klaus Groth
Im Winter Text: Robert Reinick
Weihnachtslied Text: Jochen Klepper
Die heilige Nacht Text: Eduard Mörike

Vertonung und musikalische Umsetzung: Norbert Fietzke
Produktion: >con emozione< - Studio, Niederkassel

Bestellnr: SL1001 EURO 11.50

Die Interpreten:
Peter Schauerte genannt Lüke,  Papiertheaterspieler, spielt in seinem BURGTHEATER in Schloss Burg bei Solingen Opern, Schauspiele und eigene Stücke auf einer „Papierbühne“ die in ihrer technischen Ausstattung jeder großen Bühne ähnlich ist. Gesprochen und gesungen wird, wenn möglich live.
Der Sankt Nikolaus in Not ist ab 2002 im Repertoire (Premiere November 2002) Info unter

Das BURGTHEATER

>con emozione<
Unter dem Namen >con emozione< arbeiten Liane Fietzke (Sopran) und Norbert Fietzke (Piano) seit über 10 Jahren zusammen. Eine nachfolgend aufgeführte Auswahl ihres Repertoires läßt erahnen, wie vielfältig >con emozione< hörbar gemacht werden kann. So können Sie sich durch ein Mozart-, ein Romantik-, ein Musical-, ein Operetten-, ein Rosenprogramm, sowie diverse Saisonprogramme (Frühlings- Herbst- und Weihnachtsprogramm) begeistern lassen.

Auskunft erhalten Sie unter: Liane & Norbert Fiertzke,  email: info@con-emozione.de
www.con-emozione.com

Felix Timmermans (1886 - 1947 ) lebte, schrieb und malte in Lier, einer kleinen Stadt südlich von Antwerpen in Flandern. Von seinem Vater, einem reisenden Spitzenhändler, erlernte er die Fabulierkunst und den genauen Blick für sein Land und seine Bewohner, von seiner Mutter die feste Verwurzelung im Glauben mit der starken Anbindung an die Muttergottes und die Heiligen. In der Figur Pallieter (1917) beschrieb er den dem Schöpfer und der Schöpfung innig verbundenen flämischen Landmann, der mit beiden Beinen fest in der Erde wurzelt und gleichzeitig mit dem Kopf in den Wolken schwebt, den Mitmenschen und Geschöpfen liebevoll zugetan, oft verträumt und dennoch die Situationen des Lebens mit Witz meisternd. Diese Figur, fast ein Alterego, durchzieht in vielen Formen das ganze Werk der Romane, Novellen und Erzählungen. Timmermans ist deshalb ein glänzender Erzähler, weil er Hören kann: "Umgebung, Landschaft, Religion, Stadt und Menschen, sie alle schaffen an dem Werk des Dichters mit. Darum habe ich mein Arbeitszimmer so gewählt, dass ich möglichst viel von dort aus überblicke. Ich kann sagen, die ganze Stadt kommt in mein Zimmer, das edle Schiff der gotischen Kirche treibt wie eine kostbare Galeere auf den Wellen der roten Dächer, unter denen die Menschen wohnen. Unter den dünnen, zwei Finger dicken Dachpfannen hausen die Geschichten der Menschen. Sie füllen die Häuser vom Keller bis zum Dachboden, nahrhaft wie Korn, trübselig wie Staubregen oder köstlich duftend wie Äpfel. Ihr einziger Wunsch ist, erzählt zu werden“ (s. Insel-Taschenbuch it 1886, Frankfurt/Leipzig 1997, S. 29 f.) Felix Timmermans malt beim Erzählen mit Worten. Er findet Vergleiche, beschreibt mit Farben und Formen aus seiner Welt, was er mitteilen will. So entstehen prächtige Bilder, wenn er wie im „Sankt Nikolaus in Not“ die Nacht und das Städtchen beschreibt. Und die Menschen? Seine Helden wandeln auf dem schmalen Grad, der sich zwischen der Liebe des Autors und den charakterlichen Eigenheiten der Figuren erhebt, ohne unscharf zu werden oder gar abzustürzen.